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HANDBALL LANDESLIGA DER AUFSTIEG

Freitag, den 11. Februar 2011 um 17:04 Uhr hga
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HANDBALL LANDESLIGA DER AUFSTIEG
Pokalkampf gegen MTV Obernkirchen
DER MATCHBALL
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So fing es an:

Waltringhausen (hga). Es sollte der erste Schritt in Richtung Handball-Verbandsliga werden, der Schritt wurde zum Ausrutscher. Landesligist HSG Schaumburg Nord unterlag im ersten Saisonspiel beim TV Eintracht Sehnde 26:30 (12:14). „Unter dem Strich war es eine verdiente Niederlage“, resümierte HSG-Coach Peter Gerfen den misslungenen Saisonauftakt.

Die Umstände vor und während des Spiel waren nicht optimal. Gerfen selbst ging angeschlagen in das Spiel, Neuzugang Julian Kutschera ist erst ab dem 12. Oktober spielberechtigt. Im Spielverlauf schied Daniel Hilbig mit einer Bänderverletzung (35.) aus, Patric Daseking sah die Rote Karte (40.). „Das war nicht ausschlaggebend für die Niederlage“, konstatierte Gerfen, dass Spiel sei in den ersten 15 Minuten verschenkt worden. Schnell lag die HSG 5:11 hinten, begann nervös und übermotiviert.

Zudem taten sich die Gerfen-Schützlinge gegen eine aggressive und offensive Deckung der Gastgeber schwer. Bis zur Pause kämpfte sich die HSG auf 12:14 heran. In Hälfte zwei blieb die Partie beim 17:18, 20:22 und 25:27 lange Zeit eng. Die Umstellung auf eine 4:2-Abwehr in den Schlussminuten blieb ohne Erfolg. Insgesamt war die Fehlerquote über die 60 Minuten zu hoch, um gegen hochmotivierte Gastgeber zu bestehen.

HSG Schaumburg Nord: Gerfen 9/4, Steege 6, Steinert 4, Lattwesen 2, Daseking 2, Hilbig 1, Kleine 1, Asche 1.

 

Bildergalerie 1:

 

So endete es:

Waltringhausen (hga). „Peter Gerfen ist von seinen Aufgaben als Trainer entbunden worden“, so teilte Jörg Hasselbring, Vorsitzender der HSG Schaumburg Nord, eine Vorstandsentscheidung mit. Man habe sich dazu durchgerungen, die Bremse zu ziehen.


Nach einem Resümee des bisherigen Saisonverlaufs in der Handball-Landesliga konstatierte die HSG nicht erreichte sportliche Ziele. War vor Saisonbeginn der Aufstieg in die Verbandsliga verkündet worden, steht die Mannschaft aktuell am anderen Ende der Leiter. Zudem knirschte es im Umfeld der Mannschaft. Es wäre nicht die erhoffte Einheit zwischen Trainer und Mannschaft gewesen, so Hasselbring.


Bei nahezu unverändertem Kader war keine echte Entwicklung festzustellen. „Mich hat es schon enttäuscht, ich hätte mir einen längeren Atem gewünscht“, erklärte Gerfen. Er habe versucht, einen Leistungsgedanken in die Köpfe zu setzen, dass sei nicht angenommen worden. Vielleicht seien seine Erwartungen zu hoch gewesen, so Gerfen.


Für die kommenden Aufgaben hat die HSG eine interne Lösung gefunden. Das Training wird von Thorsten Willuhn und Andre Steege geleitet. Willuhn wird während der Spiele die Verantwortung als Interimscoach auf der Bank haben. „Wir erwarten einen Befreiungsschlag als Reaktion der Mannschaft“, formulierte Hasselbring die Erwartungen nach der Trennung vom Coach.

 

Bildergalerie 2: