HANDBALL BEIM VFL BAD NENNDORF

Donnerstag, den 07. April 2011 um 19:00 Uhr hga
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VfL Bad Nenndorf – HSG Northeim 20:31 (13:14)


Bad Nenndorf (hga). Der VfL Bad Nenndorf ist in der Männerhandball-Verbandsliga bei der 20:31 (13:14)-Niederlage gegen die HSG Northeim mächtig unter die Räder gekommen. Es war ein schlechtes Spiel von zwei Mannschaften, die nicht umsonst am Ende der Tabelle stehen. Beim VfL schien die Wichtigkeit dieses Spieles nicht angekommen, die Mannschaft trat wie ein Absteiger auf.

Dabei wäre wieder einmal gegen ebenso schwache Gäste deutlich mehr möglich gewesen. Dass der VfL in der Abwehr zeitweise unkoordiniert wirkte und einige viel zu einfache Tore kassierte, war nicht einmal die Ursache für die Pleite. Im Angriff verschoss der VfL Möglichkeiten klarster Natur für zwei Spiele, machte mit immer gleichen Würfen in halber Höhe den gegnerischen Torwart unfreiwillig zum Helden. „Wenn wir Lücken sehen, werfen wir von acht, neun Metern, aber unsere Rückraumspieler gehen nicht rein, nicht dahin, wo es weh tut“, kritisierte VfL-Coach Saulius Tonkunas.

„In der Abwehr fehlte die Abstimmung“, meinte Tonkunas. Zum erfolglosen Wurfbild sagte Tonkunas: „Ich habe ihnen gesagt hoch werfen oder durch die Beine, einfache Tore. Aber entweder die Leute hören nicht oder sie können nicht“. Verstärkt durch Holger Bartels, Jörg Schröder und Jörn Kramer aus der Reserve begann der VfL mit viel Schwung, aber auch vergebenen Chancen. 8:5 (15.) führte der VfL, vergab in der Folge etliche Gelegenheiten überhastet und kassierte den 9:10-Rückstand (19.).

Der Faden ging beim VfL verloren, Tonkunas vermisste ab diesem Zeitpunkt das Selbstvertrauen. Beim 11:11 (24.) schien es wieder zu funktionieren, auch weil die Gäste nicht besser waren. Das 13:14 zur Pause ließ alles offen, bis zur 40. Minute lag der VfL schon 16:20 hinten. In den folgenden zehn Minuten traf der VfL nur einmal, lag 17:25 (50.) hinten. Eine bittere Schlussphase brach an, der VfL vergab und vergab, ging in Konsequenz förmlich unter und unterlag 20:31.

VfL Bad Nenndorf: Bartels 5, Schröder 5, Tonkunas 5, Teuber 2, Gümmer 2, Oberheide 1.

 

Einige Bilder:

 

TSV Dorfmark – VfL Bad Nenndorf 28:27 (18:12)


Bad Nenndorf (hga). Der Tabellenletzte VfL Bad Nenndorf hat in der Handball-Verbandsliga eine bittere Niederlage einstecken müssen. Beim auf dem vorletzten Tabellenplatz stehenden TSV Dorfmark unterlag der VfL 27:28 (12:18). „Ich bin maßlos enttäuscht, dass Spiel hätten wir gewinnen müssen“, sagte VfL-Spielertrainer Saulius Tonkunas.

Neben vielen Kleinigkeiten, wie etwa mangelnde taktische Disziplin, sorgten in zwei Hauptschwächen für die Niederlage. In Hälfte eins war es mangelnder Einsatz und Kampf, in Hälfte zwei leistete sich der VfL bei dann guter kämpferischer Leistung eine viel zu schlechte Chancenverwertung. Über ein 4:3 und 5:5 (12.) hielt der VfL das Spiel offen. Dann wurden Tonkunas und Kestas Zalandauskas kurz gedeckt, der Rest reagierte chaotisch. Schnell stand es 5:11 (20.), hauptsächlich Tempogegenstöße sorgten für den Rückstand.

„Sie laufen an uns vorbei, und keiner macht etwas“, sagte Tonkunas. Bis zum 12:18-Pausenrückstand und in der Anfangsphase der zweiten Hälfte hatte der hohe Rückstand Bestand. Eine gute Phase beim VfL, mit Kampf und Einsatz brachte dass 20:23. „Da habe ich gedacht, jetzt kommen wir richtig“, meinte Tonkunas. Doch der VfL produzierte wieder Fehler, mit der Konsequenz eines 20:26-Rückstandes. Die Schlussphase sah überraschenderweise einen plötzlich fehlerlosen VfL, der Tor um Tor aufholte.

Bis 40 Sekunden vor dem Ende kam der VfL auf 27:28 heran. Nach einer Auszeit des Gegners erkämpften die Kurstädter den Ball. Per Tempogegenstoß kam die große Chance auf den Ausgleich. Kläglich wurde diese Chance zehn Sekunden vor dem Schlusspfiff vergeben. Mit einer unnötigen Niederlage und einem großen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt trat der VfL die Heimreise an.

VfL Bad Nenndorf: Tonkunas 9, Rose 7, Zalandauskas 4, Gümmer 2, Teuber 2, Becker 1, Möller 1, Schröder 1.