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DIE BUNDESLIGA IN STADTHAGEN - DER FC ST. PAULI WAR DA

Donnerstag, den 03. März 2011 um 16:14 Uhr hga
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DIE BUNDESLIGA IN STADTHAGEN - DER FC ST. PAULI WAR DA
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ZUR ERINNERUNG:

Es war ein schöner, sonniger Herbsttag, als sich Schaumburger Fußballfans - und nicht nur die - auf den Weg ins Stadthäger Jahnstadion machten. Die Kiezkicker kamen, der FC St. Pauli, ein Bundesligavertreter.

Wie schon vier Wochen zuvor beim U17-Länderspiel Deutschland gegen Aserbaidschan hatte der FC viel zu organisieren. Wieder arbeitete man Hand in Hand. Das Stadion war auf das Beste hergerichtet, als Parkraum stand der Festplatz zur Verfügung.

Das Spiel sollte um 17.30 Uhr beginnen, um 16 Uhr herrschte große Nervosität. FC-Chef Carsten Meier telefonierte ein ums andere Mal. An dem Stau, in dem die Gäste steckten, änderte auch Meier nichts. So traf St. Pauli verspätet ein, eigentlich nichts besonderes.

Doch hier lag die Sache anders. Das fehlende Flutlicht sorgte für Aufregung, in aller Eile wurden Strahler vom Nebenplatz umgedreht, Gasballons vom Roten Kreuz aufgebaut, die Feuerwehr half mit Licht aus. Am Ende war es ein Ratespiel, viel bekamen die Zuschauer gegen Spielende nicht mehr zusehen. Immerhin, der Bundesligist spielte bis zum Ende mit.

In Erinnerung werden vielen die strengen Einlasskontrollen bleiben. Alles, was irgendwie als Waffe dienen könnte, wurde eingesammelt. Darunter auch so mancher Regenschirm, angesichts aufziehender Wolken nicht für alle leicht  verzichtbar. Trotz der mangelnden Sicht blieb das Ereignis wohlorganisiert, der FC war stolz und zufrieden.

Einen Wermutstropfen gab es dennoch. Das waren die vielen enttäuschten Kinder, die vergeblich auf die Mannschaft und Autogramme warteten. Nur ein oder zwei Profis, darunter Gerald Asamoah, kamen heraus und erfüllten die Wünsche. Die anderen liefen ungerührt an den Kindern vorbei - kein Ruhmesblatt für St. Pauli.